Erlebnis für die Sinne

Ein 12er-Geschichtskurs unseres Beruflichen Gymnasiums vertiefte heute sein Wissen zur Regionalgeschichte und Industrialisierung mit einem Besuch in der Schaustickerei.

Begrüßt von Frau Rudolph, führte uns Herr Luft durch das Stickereigebäude. Als Ausgangspunkt erklärte er uns die Herausforderungen und Grenzen der Handarbeit Sticken. Wir wissen jetzt übrigens, wozu man einen Fischbein benötigt.

Von dieser Frauenarbeit ausgehend bekamen wir verschiedene, ursprünglich von Männern zu bedienende Maschinen, von 1860 bis 1910 gebaut, vorgeführt und ihre Funktionsweise im Hinblick auf Fortschritt bzw. Effizienz erklärt. Exkurse zur Energieversorgung 1902, zu Schiffchen, Lochkarten und der VOMAG vervollständigten unsere Eindrücke. Stick-Maschinen von 1990 und der Gegenwart verdeutlichten die fortschreitenden Entwicklungen.  

Wir sahen, fühlten, hörten und rochen Industriegeschichte.