alter Zeitungsausschnitt aus der freien Presse

... gute alte Zeit ...

Wir haben immer wieder einmal Anfragen zu Schulführungen "in der Mosenschule" im Zusammenhang mit Klassentreffen ... und es macht auch Spaß, vertieft in Erinnerungen unser Schulhaus wahrzunehmen.

Für alle Ex-Mosenschüler/-innen und unsere aktuell in den Räumen wieder schwitzenden Schüler/-innen gibt es einen kleinen Kälteausflug in den Februar 1952.

 

... gute alte Zeit ...

oder besser: Erinnerungskultur

Im Hinblick auf unseren Falkensteiner Schulstandort ergab sich in diesem Frühjahr eine Frage infolge des Erscheinens des Heftes "DENKMÄLER UND GRABSTÄTTEN FÜR OPFER DES FASCHISMUS IM SÄCHSISCHEN VOGTLAND" (https://geoportal.vogtlandkreis.de/project/cm3/Dokumente/Sonstiges/gedenkst%C3%A4tten_brosch%C3%BCre_verkleinert2.pdf). Dort heißt es auf Seite 46:

"Falkenstein, Schulhof der gewerblichen Berufsschule, Trützschlerplatz 

Hier stand seit 1974 ein Denkmal - ein symbolisiertes rotes, auf der Spitze stehendes Dreieck - für den Falkensteiner Stadtverordnetenvorsteher Oskar Hölzel (KPD), der 1944 im KZ Sachsenhausen ermordet wurde. Dieses wurde mit der Eröffnung der Berufsschule 1987 entfernt.

Am 15.07.2013 verlegte man in Falkenstein in der Brandstraße 40 einen Stolperstein für Oskar Hölzel."

Herr Ide konnte uns mit Unterlagen aus dem Falkensteiner Archiv einen Eindruck des ehemaligen Gedenkortes vermitteln - das Material zeigen wir hier.

Die in der Mosenschule befindliche Gedenkstätte für Rudolf Hallmeyer, ehemaliger Schüler und ebenfalls im Nationalsozialismus zum Opfer geworden, besteht vermutlich seit 1990 nicht mehr.

Hierzu befinden sich in unserer Schulgeschichtssammlung zwei Bilder aus unterschiedlichen Jahrzehnten und der Gedenkstein.

... gute alte Zeit ...

oder Wahrnehmung eines Ortes im Verlauf eines reichlichen Jahrhunderts

Bad Reiboldsgrün als unser dritter Schulstandort hat die abwechslungsreichste Geschichte. 

Vom etablierten Bade- und Kurbetrieb ab 1873 zur Lungenheilstätte (für die vielen Tuberkulosekranken) um 1945 zum "Fachkrankenhaus für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie" ab 1966 wandelte sich das Gelände und veränderte sich die Bebauung immer wieder. 1991 vom Land Sachsen übernommen, renoviert und erweitert, wurde 1997 das Fachkrankenhaus wieder eine Abteilung (für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie) des Sächsischen Krankenhauses für Psychiatrie und Neurologie Rodewisch (schon 1954 bis 1966), das den Standort 2004 aufgab.

Nach umfangreichen Um- und Neubauten seit 2019 gibt es nun für die forstliche Ausbildung seit 2023 einen modernen Ausbildungskomplex.